Archivi categoria: Pari Opportunità

Evento 8 Marzo 2016

Il  Com.It.Es. con la collaborazione Bocconcini di cultura  e  Mondolibro  e la partecipazione di Rete Donne Berlino invita tutte le donne ad un pranzo organizzato in occasione della Giornata internazionale della Donna, che si terrà presso il ristorante Vino e Basilico (Tucholskystraße 18/20, 10117 Berlin-Mitte) il giorno martedì 8 marzo, alle ore 13:00.

Qui il comunicato con tutti i dettagli: 8 Marzo Bocconcini

In occasione del pranzo la nostra presidente Lisa Mazzi, su iniziativa di Liana Novelli, Coordinamento Donne Italiane di Francoforte, interverrà per sensibilizzare il pubblico sulla problematica dell’Art. 37 della Costituzione Italiana e i diritti delle donne, causa già condivisa dalla scrittrice Dacia Maraini.

 

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“Pari o dispari? Il gioco del rispetto”, un progetto sul tema dei ruoli dei generi

“Pari o dispari? Il gioco del rispetto” è un interessante progetto nato in Friuli Venezia Giulia. Facendo – letteralmente – giocare insieme bambini e bambine, viene affrontato il tema dei ruoli dei due generi, dati troppo spesso per scontati. I bambini giocando imparano ad aprire la mente e  <<possono sentirsi liberi di fare a prescindere dal loro genere di appartenenza>>. Un ottimo strumento per insegnare a prevenire la violenza di genere, insieme, divertendosi.

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http://giocodelrispetto.org/info/

Segnaliamo infine un interessante articolo di Linkiesta legato a questo progetto, in risposta a molte delle critiche suscitate: Linkiesta.it

30.10.2006: Positionspapier zum Kopftuch von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V.

TERRE DES FEMMES fordert, dass Frauen im Staatsdienst in Ausübung ihres Amtes kein Kopftuch tragen dürfen. An Orten der staatlichen Erziehung (Kindergärten, Schulen, Hochschulen) gilt das Kopftuchverbot auch für Mädchen, Schülerinnen und Studentinnen.

Für TERRE DES FEMMES ist das Kopftuch Symbol einer patriarchalisch fundierten Geschlechterhierarchie, d.h. der Vormundschaft des Mannes über die Frau. Diese wird sowohl von Männern als auch von Frauen aufrechterhalten.

Damit ist das Kopftuch für TERRE DES FEMMES kein religiöses Symbol, wohl wissend, dass es u.a. auch aus persönlicher, religiös begründeter Motivation getragen wird.
Die Besetzung öffentlicher Ämter mit kopftuchtragenden Frauen widerspricht dem Neutralitätsgebot des Staates. Darüber hinaus haben Lehrerinnen und Erzieherinnen eine Vorbildfunktion für alle Mädchen und Jungen.

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Bild aus https://kopftuch.wordpress.com

TERRE DES FEMMES ist sich durchaus bewusst, dass die Forderung nach einem Kopftuchverbot für Schülerinnen und Studentinnen mit dem Grundrecht der Religionsfreiheit kollidiert. Dennoch halten wir die Forderungen für wichtig, sowohl aus den bereits genannten als auch den folgenden Gründen:
TERRE DES FEMMES beobachtet, dass sozialer Druck besteht, das Kopftuch zu tragen, um damit u.a. die so genannten ehrbaren von den nicht ehrbaren Frauen zu unterscheiden. Es bietet dennoch – wie oft behauptet – keinen Schutz vor sexualisierter Gewalt.

Das Kopftuch ist nach Meinung von TERRE DES FEMMES nicht mit Werten wie Toleranz, Respekt und Gleichberechtigung vereinbar.

http://www.frauenrechte.de/online/

Presseerklärung zum Internationalen Frauentag 2015

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Köln, 8. März 2015

Als Dachverband der Migrantinnenorganisationen fordern wir zum diesjährigen Internationalen Frauentag am 8. März: Menschenrechte für Migrantinnen und geflüchtete Frauen. Bereits vor über 100 Jahren forderte Clara Zetkin 1910 auf dem II. Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen: “Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte” für Frauen. 2015 jährt sich die Pekinger Aktionsplattform zum zwanzigsten Mal, das seit der Weltfrauenkonferenz 1995 Empowerment zum Leitmotiv zur Gleichberechtigung von Frauen erklärt. Das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau vom 18. Dezember 1979 (CEDAW) ist ein wichtiger Meilenstein für die Rechte von Frauen. 2011 ist die Europaratskonvention zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen (Istanbul Konvention) in Kraft getreten. Diesen internationalen Rechtsgrundlagen zum Trotz sind weltweit Frauen im Allgemeinen und Migrantinnen und geflüchtete Frauen im Besonderen von mehrdimensionalen Formen von Diskriminierung und Gewalt betroffen, d.h. in der Gesetzgebung, im Alltag, in der Gesellschaft und im häuslich-familiären Bereich. Der Gender Pay Gap sowie die Doppelbelastung von berufstätigen Frauen sind globale Facetten von Geschlechterungerechtigkeit, Migrantinnen befinden sich dabei besonders häufig in prekären Arbeitsverhältnissen, da strukturelle Barrieren auf dem Arbeitsmarkt ihnen den Zugang zu qualifizierten Stellen erschweren. Wir fordern daher die Abschaffung jeglicher Form von Diskriminierung und Exklusion. Die Potenziale von Migrantinnen müssen anerkannt werden. Wir sind Teil dieser Gesellschaft und wollen dieselben Chancen auf struktureller, politischer und gesellschaftlicher Ebene. Menschen- und Frauenrechte müssen mehr sein als formale und abstrakte Verordnungen – sie müssen die Grundlage bilden für eine gleichberechtigte Teilhabe für Migrantinnen! DaMigra ist ein Dachverband der Migrantinnenorganisationen, der als bundesweiter herkunftsunabhängiger und frauenspezifischer Dachverband von Selbstorganisationen der Migrantinnen agiert. www.damigra.de

DaMigra
Martin Str. 20a
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Tel.: 0221-789 574 37
E-Mail: info@damigra.de
http://www.damigra.de